Menschmaschine spielt mit einem Stück Holz mit Rollen unten dran

Kreatives Maschinchen, das. Und tolle Beschleunigungssensoren hats noch dazu. Die arbeiten übrigens mit den Sensoren für elektromagnetische Strahlung zusammen, die ebenfalls nahe des Hauptrechenknotens ganz oben in dem Gerät angebracht sind. Strenggenommen sind diese em-Sensoren sogar Teil des Hauptrechners, also die flächige Sensorphalanx an der Rückwand der Globen.

Menschmaschinen im Leerlauf

Invullen (fill-in) from johan rijpma on Vimeo.

Mir ist grad was aufgefallen

Ich hab immer so das Gefühl – sicher auch durch entsprechende Darstellung in Dokus und so – dass wir Menschen den anderen Tieren auf diesem Planeten nur deshalb das Wasser reichen können, weil wir unseren Verstand haben und damit unsere zahllosen körperlichen Mängel auszugleichen. Kein Fell, keine Reißzähne, keine Klauen, bissi Marathon laufen können wir, aber das wars dann auch schon; für alles brauchen wir Werkzeuge, weil unsere Körper minderwertig sind.
Aber jetzt denke ich, das stimmt gar nicht. Also, sicher, wir brauchen Werkzeuge für vieles, aber unsere Körper können richtig super sein, wenn wir sie nur benutzen, und zwar richtig. Nicht auf dem Arsch sitzen den ganzen Tag, höchstens mal zum Klo laufen und das wars. Rennen, Springen, Blödsinn machen. Und wenn mans richtig richtig macht, kommt sowas bei raus:

(Neues Video verlinkt, das alte wurde von der GEMA ge-geofucked; danke, GEMA.)

Statt Rhythmische Sportgymnastik

Break Dance als Olympische Sportart. Das wärs. Leider weiß ich jetzt schon, dass das nichts gibt, weil nämlich Break Dance einfach zu vielseitig ist, als dass man das in sowas rigides wie ein olympisches Wertungssystem quetschen könnte. Bin ich von überzeugt.

Und jetzt alle laut jubeln für zusätzliche Gelenke und Muskeln, von denen niemand wusste, dass der menschliche Körper sie besitzt.

Science Saved My Soul by philhellenes

Es ist schon ein Weilchen her, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe, aber dafür habe ich hier etwas besonders schönes.
philhellenes, den ich mal als Wissenschaftspoet bezeichnen möchte, hat ein neues Video gebastelt. Und, alter Falter er findet großartige Worte, um das Universum, uns Menschen, und die Verbindung zwischen beidem zu beschreiben, die nur die Wissenschaft in ihrer ganzen uralten Wahrheit offenbaren kann.

Wie Menschen wirklich ertrinken

Drowning Doesn’t Look Like Drowning. Es sieht mehr so aus, als würde man friedlich Wasser treten. Deshalb ertrinken so viele Kinder direkt vor den Augen ihrer Eltern.

Jedes Jahr ein bisschen weniger Gewalt

Da hier anscheinend eh aus Versehen einen MMMM [(Hu)Man Made Morality Month] ausgerufen hab, schieb ich doch gleich noch Steven Pinker (Warum wir seit Jahren jedes Jahr aufs Neue das friedlichste Jahr seit Jahren haben) und Philip Zimbardo (Was man tun muss, damit gute Menschen böse Dinge tun) hinterher.

Steven Pinker: The Myth of Violence

Philip Zimbardo: How People Become Monsters… Or Heroes

Stellt sich raus, Moral ist doch ein wissenschaftliches Thema

Gucke an: http://twenty2five.blogspot.com/2010/04/monkey-essence-100413.html Dort verlinkt findet ihr einen wirklich sehr aufregenden Vortrag von Sam Harris über die wissenschaftliche Klärung moralischer Fragestelleungen.

Ich fasse zusammen:

  1. Moralische Probleme laufen immer irgendwann auf die Frage menschlichen Erlebens (von Leid und/oder Glück) heraus.
  2. Leid und Glück lassen sich mit wissenschaftlichen Methoden messen (z.B. durch Fragebögen, Verhaltensbeobachtung, Erhebung bestimmter Krankheitsdaten oder Messung des physiologischen Stresslevels).
  3. Entsprechend lässt sich messen und experimentell überprüfen, ob diese oder jene Lösung für ein moralisches Problem zu mehr Leid oder zu mehr Glück für die betroffenen Menschen führt.
  4. Somit lassen sich also Rangreihenfolgen moralisch richtigerer und falscherer Lösungen erstellen, und aus bereits gesammelten Daten Szenarien erstellen, die aus moralischer Hinsicht ein mögliches Optimum darstellen.
  5. Die Fähigkeit, moralische bessere Entscheidungen zu treffen, hängt in der Folge von Wissen über menschliche Bedürfnisse, Möglichkeiten des Verhaltens und der Organisation, sowie die Wirkung verschiedenster Einflüsse auf das menschliche Erleben ab. Genau so wie die Fähigkeit, ein funktionierendes Flugzeug zu bauen, von Wissen über Materialkunde, Aerodynamik und Ingenieurswesen abhängt. Ein bisschen Kreativität schadet außerdem auch nicht.
  6. Aus diesen Vorraussetzungen für die Qualifikation zum Treffen valider moralischer Entscheidungen geht außerdem hervor, dass es sowohl Talente als auch totale Versager auf diesem Gebiet gibt – so wie es Talente und totale Versager im Ingenieurs- und Aerodynamikstudium gibt.

Dass der Papst in hohem Maße ein moralischer Versager ist, wird spätestens klar, wenn wir uns ansehen, was er über HIV/AIDS erzählt. Dass die Sharia in hohem Maße ein moralisch schwachsinniges System ist, wird spätestens klar, wenn wir uns ansehen, wie sie mit Frauen umgeht.
Und es erklärt sich glaub ich von selbst, dass wir als in zumindest dieser Hinsicht moralisch überlegene Gesellschaft (ich red jetzt mal nicht von unserer waffenvertickenden Bundesregierung, Hartz IV oder der Eingetragenen Lebensgemeinschaft für Schwule und Lesben [na immerhin… *Augen verdreh*]) es als Punkt auf unserer Agenda eintragen müssen, so viel wie nur irgend möglich zur Aufklärung dieser moralisch zurückgebliebenen Menschen und Systeme beizutragen.

Endlich geklärt: Warum Kinder im Matsch so glücklich aussehen

:-D

http://www.sciencedaily.com/releases/2007/04/070402102001.htm

Empathie

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