Kreatives Maschinchen, das. Und tolle Beschleunigungssensoren hats noch dazu. Die arbeiten übrigens mit den Sensoren für elektromagnetische Strahlung zusammen, die ebenfalls nahe des Hauptrechenknotens ganz oben in dem Gerät angebracht sind. Strenggenommen sind diese em-Sensoren sogar Teil des Hauptrechners, also die flächige Sensorphalanx an der Rückwand der Globen.
Menschmaschine spielt mit einem Stück Holz mit Rollen unten dran
Veröffentlicht von tine am 02-12-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/12/02/menschmaschine-spielt-mit-einem-stuck-holz-mit-rollen-unten-dran/
Mythos Krebs durch Handystrahlung, RIP
Die Studien werden immer größer, länger und besser. Das ‘größer, länger’ klingt jetzt etwas versaut, ich weiß (oder liegt es an mir?), aber einen Zusammenhang zwischen Gehirntumoren und der Nutzung von Mobiltelefonen konnte trotzdem nicht nachgewiesen werden.
Die neuste Studie stammt aus Dänemark. Sie ist eine Kohorten- oder auch Längsschnittstudie – das heißt, sie folgte einer definierten Gruppe von Personen von einem festgelegten Zeitpunkt an für mehrere Lebensjahre; das Gegenteil davon wäre eine Querschnittstudie, bei der Menschen verschiedenen Alters an einem einzelnen Zeitpunkt X miteinander verglichen werden. Längsschnittstudien erlauben es einem Forscher, die Auswirkungen von Schutz- und Risikofaktoren über einen längeren Zeitpunkt hinweg zu beobachten.
Die Studie hat also zu verschiedenen Zeitpunkten Daten erhoben:
- 1. Von 1982 bis 1995 wurde das Krebsrisiko aller 420,095 zu dieser Zeit mit einem Mobiltelefon ausgestatteten Dänen erhoben und mit dem der restlichen, mobiltelefonlosen, erwachsenen Bevölkerung verglichen.
- 2. In den Jahren 1996, 2002 und 2007 gab es sogenannte Follow-up, bei denen von den originalen Studienteilnehmern nochmal die Krebsrate erhoben wurde.
In dem resultierenden, 25 Jahre und über 420.000 Personen umfassenden Datensatz, fand sich kein Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und 1. Gehirntumoren, 2. Tumoren des sonstigen Nervensystems und 3. anderen Krebsformen.
Wenn man aus diesem Datensatz die User mit der längsten Mobilfunkhistorie herauspickt – 13 Jahre und mehr – also User, die ihr Hirn in verschiedenen Stadien der Entwicklung des Mobilfunks bestrahlt haben, findet sich: Nichts. Die Krebsrate ist in dieser Bevölkerungsgruppe nicht in bedeutungsvoller Weise verschieden von der Krebsrate in der Gruppe derer, die nicht von den Früchten des mobilen Fortschritts genascht haben.
Als gute Wissenschaftler beschränken sich die Macher dieser Studie natürlich darauf, nur das auszusagen, was die Studie tatsächlich hergibt:
Über das Krebsrisiko der Untergruppe von Mobilfunkusern, denen das Phone quasi am Ohr festgewachsen ist, und die Auswirkungen von noch längerfristigem Mobilfunkgeblabber als den 25 von der Studie abgebildeten Jahren können nur fortgesetzte Untersuchungen etwas aussagen.
Was wir jetzt aber mit ziemlicher Sicherheit wissen: Der gewöhnliche erwachsene Durchschnittsuser hat von seinem Mobiltelefon keinen Krebs zu befürchten. Wirklich. Ganz ganz wirklich und in echt.
Veröffentlicht von tine am 24-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/24/mythos-krebs-durch-handystrahlung-rip/
Menschmaschinen im Leerlauf
Invullen (fill-in) from johan rijpma on Vimeo.
Veröffentlicht von tine am 21-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/21/menschmaschinen-im-leerlauf/
Yours truly wurde von Nerdina interwieft
So richtig exclusiv :) Zu lesen hier.
Jetzt muss ich mir nur noch ein paar gewitzte Gegenfragen einfallen lassen. Nerdina bibbert schon. Zurecht :D
Veröffentlicht von tine am 19-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/19/yours-truly-wurde-von-nerdina-interwieft/
All die vielen Zusatzstoffe in Medikamenten…
… haben anscheinend erstaunlich viele gute Daseinsberechtigungen. Und weil ich den Artikel dazu von Scott Gavura drüben auf SBM so überaus lehrreich und erhellend fand, dachte ich mir, mach ich den doch zum ersten Post in meinem Projekt ‘Mehrwert’.
Und hier kommt der Mehrwert, nämlich eine kurze, deutschsprachige Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des Artikels:
Das Phänomen
Kräuter-, Wurzel- und Blütenmittelchen, sowie manche Vitaminbonbons brüsten sich damit, ohne Zusatzstoffe auszukommen. Das wird wie ein Qualitätsmerkmal behandelt, ist aber keins.
Der Haken/Witz daran
Ein erstaunlich großer Aufwand bei der Medikamentenentwicklung geht dafür drauf, rauszufinden, wieviel von dem Wirkstoff, den man oben in einen Menschen reinkippt, nachher auch da ankommt, wo es wehtut, warum das so ist und wie man das Resultat – durch entsprechend formulierte Zusatzstoffe – optimieren kann. Da bei vielen ‘alternativen’ Mitteln keiner so genau weiß, welcher der vielen tausend Bestandteile des Krauts jetzt genau der Wirkstoff ist, fallen diese Überlegungen natürlich weg.
Welche Aufgaben haben Zusatzstoffe?
- Erstens natürlich die bereits genannte Bioverfügbarkeit im Organismus.
- Zweitens schlichte Masse – so eine 5mg-Tablette wäre etwas alltagsuntauglich.
- Drittens die Fertigung der Tabletten/Tropfen erleichtern – Wirkstoffe können klebrig, statisch geladen, klumpig und anderweitig unkooperativ sein, was sich durch entsprechende Zusätze unterbinden lässt
- Viertens stellen Zusätze sicher, dass sich der Wirkstoff da auflöst, wo er soll (Stichwort Magensaftresistente Hartkapsel) und zwar bevor alles am anderen Ende des Darms angekommen ist
- Fünftens soll der Wirkstoff so lange wie möglich in der auf der Packung angegebenen Menge im Medikament erhalten bleiben, wozu man Konservierungsstoffe braucht (Achtung, Anti-Vaccer: Quecksilber in Impfstoffen, buuuhuhuhuuuuu!)
- Sechstens müssen sich Pillen von außen und durch Angucken voneinander unterscheiden lassen. Dazu gibt es natürlich die Formenvielfalt, aber was wäre das Leben ohne Farbe?
- Und zuguterletzt muss der Hustensaft halbwegs erträglich schmecken, damit die kleinen Kinderlein ihn auch brav schlucken.
Wer hätte gedacht, dass hinter Pharmazie noch so viel mehr als bloß schnöde Wirkstoffe stecken? :)
Veröffentlicht von tine am 18-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/18/all-die-vielen-zusatzstoffe-in-medikamenten/
Historische Header
Per aspera ad astra, nech?
Außerdem ist mir grad langweilig und das ist mein Blog und ich kann hier machen was ich will. So there.
Veröffentlicht von tine am 13-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/13/historische-header/
Behauptungen von Elektro-Smog-Gläubigen
dass diese Studie beweist, dass Menschen doch die Fähigkeit haben könnten, EM-Felder wahrzunehmen in 3… 2… 1…
Most Vertebrates — Including Humans — Descended from Ancestor With Sixth Sense
Dass sämtliche gut aufgebauten Experimente zu dem Thema zeigen, dass Menschen EM-Felder genau so wenig wahrnehmen wie ultraviolettes Licht, bleibt aber trotzdem so.
Veröffentlicht von tine am 12-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/12/behauptungen-von-elektro-smog-spacken/
Mir ist grad was aufgefallen
Ich hab immer so das Gefühl – sicher auch durch entsprechende Darstellung in Dokus und so – dass wir Menschen den anderen Tieren auf diesem Planeten nur deshalb das Wasser reichen können, weil wir unseren Verstand haben und damit unsere zahllosen körperlichen Mängel auszugleichen. Kein Fell, keine Reißzähne, keine Klauen, bissi Marathon laufen können wir, aber das wars dann auch schon; für alles brauchen wir Werkzeuge, weil unsere Körper minderwertig sind.
Aber jetzt denke ich, das stimmt gar nicht. Also, sicher, wir brauchen Werkzeuge für vieles, aber unsere Körper können richtig super sein, wenn wir sie nur benutzen, und zwar richtig. Nicht auf dem Arsch sitzen den ganzen Tag, höchstens mal zum Klo laufen und das wars. Rennen, Springen, Blödsinn machen. Und wenn mans richtig richtig macht, kommt sowas bei raus:
(Neues Video verlinkt, das alte wurde von der GEMA ge-geofucked; danke, GEMA.)
Veröffentlicht von tine am 09-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/09/mir-ist-grad-was-aufgefallen/
Statt Rhythmische Sportgymnastik
Break Dance als Olympische Sportart. Das wärs. Leider weiß ich jetzt schon, dass das nichts gibt, weil nämlich Break Dance einfach zu vielseitig ist, als dass man das in sowas rigides wie ein olympisches Wertungssystem quetschen könnte. Bin ich von überzeugt.
Und jetzt alle laut jubeln für zusätzliche Gelenke und Muskeln, von denen niemand wusste, dass der menschliche Körper sie besitzt.
Veröffentlicht von tine am 08-10-2011
http://universegoeswhoah.wordpress.com/2011/10/08/statt-rhythmische-sportgymnastik/
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Veröffentlicht von tine am 02-10-2011
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